
Die Tage werden länger und die milden Temperaturen im Februar sorgten dafür, dass so mancher gefiederte Freund schon das Nest fertig hat und die Amphibien schon fleißig wandern.
Auch im letzten Jahr haben wir wieder Flächen gepflegt, Naturschutzgebiete betreut, Vögel gezählt und beringt.
Weiterhin konnten wir dank Ihrer Spenden weitere Flächen für den Naturschutz zukaufen.
Ansonsten erwarten Sie im Jahresprogramm wieder viele Klassiker wie die Kräuter-, Vogelstimmen- und Pilzwanderung. Wenn nicht anders angegeben, ist keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Sie. Die Veranstaltungen sind kostenlos, jedoch sind wir immer über Spenden für unsere Naturschutzarbeit dankbar. Ihre Unterstützung bestätigt uns darin, in unserem Tun nicht nachzulassen. Vielen Dank dafür!




















Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntag den 8.4. 25 Teilnehmer auf der Suche nach den heimischen Amphibienarten am Gimbacher Hof. Bei Erstellung des Jahresprogramms ist es immer etwas Kaffeesatzleserei, auf welches Datum der Termin gelegt wird, weil die Laichzeit der Amphibien witterungsabhängig immer unterschiedlich ist.

Bei frostigem Wetter waren die Mitglieder der HGON auf zwei Grundstücken im Schmiehbachtal zu Gange. Bevor die Brutzeit so richtig los geht, wurden von Gerd Hardt, Matthias Fehlow und Mathias Stein am Rande der Teiche in der Schmiehbachaue die Brombeeren mit der Motorsense entfernt und Bäume aufgeastet. Auf einer Obstwiese oberhalb war im Winter ein großer mit Efeu bewachsener Kirschbaum umgestürzt und behinderte den Zugang zum Grundstück, das die HGON von der Stadt Kelkheim gepachtet hat. Hier wurde der Baumstamm von Günter Sieper fachmännisch in Salamitaktik zerteilt und das Grobholz in größeren Stücken für Totholz bewohnende Käfer aufgeschichtet. Hier werden sich sicher auch Eidechsen einfinden, die diese Übergangsbereiche zwischen Wiese und Gehölzen lieben. Michael Orf nahm am Rand der Obstwiese den Brombeerbewuchs etwas zurück und entfernte einzelne kleine Bäume, um den Obstbäume mehr Luft zu verschaffen. Am Ende hatten die fünf Helfer alle Hände voll zu tun, die Äste von der Wiese zu räumen, damit im Sommer alles gemäht werden kann. Nächster Arbeitseinsatz der HGON ist am 8. September, dann geht es bei hoffentlich sommerlichen Wetter an die Mahd der Obstwiese.


